Armdrücken

ArmdrückenDas Armdrücken erlebte in den letzten Jahren einen deutlichen Aufschwung. War es vor einigen Jahren noch eher ein Freizeitvertreib vieler halbstarker Männer, die sich und ihre Kraft damit beweisen wollten, denn Kraft ist typisch für einen Mann, so wurde das Armdrücken in den letzten Jahren so weit erweitert, dass es in eine einheitliche wettkampftechnische Form gebracht wurde.

Das Armdrücken als Sportart nennt man Armwrestling. Seinen großen Durchbruch in Deutschland erlebte das Armdrücken durch den Kinofilm Over the top, bei dem neben Silvester Stallone auch der damalige amtierende Weltmeister im Armdrücken Rick Zumwalt mitspielte. Der Kinofilm wurde ein großer Erfolg, und das Armdrücken dadurch zu einem populären Sport in der ganzen Welt. Es entstehen bei der falschen Ausführung des Armdrückens erhebliche gesundheitliche Risiken. Deshalb sollte man dieses nur als Sport ausüben, wenn man richtig dafür trainiert. Eine wichtige Voraussetzung ist, dass die Muskulatur gut ausgeprägt ist, um den hohen Kräften auch gewachsen zu sein.

Auch für die Sehnen und Knochen ist das Armdrücken gefährlich, denn in manchen Fällen können durch plötzliche und schnelle Bewegungen, und auch wegen der starken Kräfte die vom Gegner angewendet werden, die Knochen diesen nicht stand halten und es kann zu schweren Verletzungen, wie Trümmerbrüchen der einzelnen Knochen kommen. Ein großer deutscher Sportler, der für den deutschen Erfolg im Armwrestling steht, ist Dieter Spannagel. Er wurde im Jahr 2007 Deutscher Meister, und seitdem ist er auch international auf Erfolgskurs. Seine großen internationalen Erfolge lassen sich auch darauf zurückführen, dass seine Arme fast gleichstark sind.

Das professionelle Armwrestling wird nach bestimmten Regeln ausgeführt. Der Tisch, den die Teilnehmer nutzen, muss genau 1,04 Meter hoch sein, die Gegner stehen vor dem Tisch, dadurch kann man viel mehr Kraft aufwenden, als wenn man es im sitzen macht. Die Hand, die man nicht benutzt, muss die Tischkante anfassen, während der gesamten Dauer des Kampfes. Vor dem Kampf müssen die Sportler eine Haltung einnehmen, bei der die Handgelenke gerade sein müssen, und die Schultern müssen auch parallel zum Tisch sein, im Kampf ist die Haltung egal. Die Ellenbogen werden auf einem Armpolster abgelegt, und sind dort während des gesamten Kampfes zu belassen. Gewonnen hat der, der den Handrücken des Gegners auf die Tischplatte gelegt hat.

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