Volleyball

Volleyball
Historie

Die mittlerweile weltbekannte sowie beliebte Mannschaftssportart Volleyball (wie auch das inzwischen ebenfalls weit verbreitete Beach-Volleyball auf Sandspielfeld) wurde in ihren Ursprüngen bereits im Jahre 1895 durch den US-Amerikanischen Sportdirektor der YMCA - William G. Morgan - als seichtereAlternative zum kurz zuvor entstandenen Basketball erfunden.

Im Laufe des 20. Jahrhunderts verbreitete sich diese neue Form des Ballsports über Kanada in die ganze Welt, nicht zuletzt aufgrund der rasant zunehmenden Beliebtheit der Spielweise bei amerikanischen Soldaten im ersten Weltkrieg. Mit der Gründung des deutschen Volleyballverbandes (DVV) im Jahr 1955 etablierte sich Volleyball auch hier zu Lande als Volkssportart und kann seit der erstmaligen Durchführung einer Bundesliga in 1957 zahlreiche deutsche Meister verzeichnen. Amtierender deutscher Meister des Jahres 2009 ist der VfB Friedrichshafen. Die brasilianische Damenmannschaft besetzt derzeit den ersten Platz der Weltrangliste.

Spielregeln

Spielort ist ein 18m langes und neun Meter breites Spielfeld, welches mittig von einem Netz in zwei gleichgroße Hälften von neun auf neun Meter geteilt wird (Höhe der Netzoberkante bei der Herrenmannschaft 2,43, bei der Damenmannschaft 2,24 m, im Mixed 2,35 m).

Im Spiel befinden sich zwei gegnerische Mannschaften mit jeweils sechs Spielern. Ziel des Sports ist es, den etwa 270 g schweren Volleyball lediglich mit den Händen ins gegnerische Spielfeld und auf dessen Boden zu bugsieren, einen Ballkontakt mit dem Boden der eigenen Spielfeldhälfte jedoch zu verhindern. Jeder Bodenkontakt, welcher in der gegnerischen Hälfte erzielt wird, gilt als Treffer, sofern sich die Anzahl der Ballkontakte im eigenen Spielfeld auf eine maximale Anzahl von drei Berührungen beschränkt.
Es ist eine feste Spielaufstellung vorgegeben (drei Vorderspieler = vorne am Netz sowie drei Hinterspieler = hinten im Spielfeld). Nach dem Gewinn des Aufschlagrechts routiert die Mannschaft um eine Position in Richtung des Uhrzeigersinnes. Somit durchlaufen sämtliche im Feld stehende Spieler regelmäßig alle vertretenen Spielerpositionen (Mittelangreifer, Aussenangreifer, Diagonalspieler,Libero (Annahme sowie Abwehrspezialist), Universalspieler).

Das Spiel ist in Sätze gegliedert. Ein Satz dauert so lange, bis eine der beiden Mannschaften 25 Punkte und einen Abstand von zwei Punkten zur gegnerischen Mannschaft erzielt hat.
Unterläuft der aufschlangenden Mannschaft ein Fehler, so wechselt das Aufschlagsrecht und die gegnerische Mannschaft erhält einen Punkt. Mit der Errungenschaft von drei Gewinnsätzen ist das Spiel entschieden. Pro Satz kann jede Mannschaft jeweils zwei Auszeiten von je 30 Sekunden nehmen. Kommt es zu einem fünften Spielsatz, entsteht eine Tie-Break-Situation, was bedeutet, wer zuerst 15 Punkte (inklusive der zwei Abstandpunkte) erreicht, entscheidet das Spiel für sich.

 

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