Wann Sport schadet und wann Sport hilft

Sport ist gesund und wichtig. Bei Erwachsenen gelten zwei bis drei wöchentliche Bewegungseinheiten von 45-60 Minuten als Faustregel, um fit zu bleiben. Wer allerdings zu häufig, zu lange oder zu hart trainiert, schadet eher seinem Körper.

 

Sport tut gut, allerdings muss das Training richtig dosiert sein, um keinen langfristigen körperlichen Schaden anzurichten. Gelenkverschleiß ist zwar ein natürlicher Prozess, dem aber vorgebeugt werden kann. Unterschiedliche Sportarten belasten die Gelenke auf unterschiedliche Weise. Wichtig ist, dass sie primär die Muskulatur stärken und auf zu intensive Belastungen verzichten.

Verschleißerscheinungen und Überbeanspruchung

Dabei muss zwischen Verschleiß, der normal und altersbedingt ist, und jenem durch Überbeanspruchung unterschieden werden. Laut Medizinern werden körperliche Verschleißerscheinungen immer häufiger, da die Menschen immer älter werden und auch noch im hohen Alter sportlich aktiv bleiben. Die Devise für alt wie jung bleibt dabei immer: die Gelenke so oft es geht bewegen, allerdings nicht überbelasten.

Schwimmen, Radfahren und Jogging

Besonders bevorzugte Sportarten zur Muskelstärkung und einer gleichzeitig geringen Gelenkbelastung sind Schwimmen, Radfahren oder Walking. Dabei ist die Belastung sehr gleichmäßig, der Muskel wird trainiert, aber nicht stoßweise überstrapaziert wie bei anderen Sportarten. Auf einem Laufband kann man gezielt in einem bestimmten Tempo seine Ausdauer trainieren, ohne dabei übermäßig die Gelenke zu belasten.

Tennis, Squash und Badminton

Klassische Negativbeispiele sind dagegen Sportarten wie Tennis, Squash und Badminton: Muskel, Bänder, Sehnen und Gelenke werden bei diesen Sportarten immer wieder schnell beschleunigt und abrupt wieder gebremst. Das belastet die Gelenke und Bänder sehr stark und geht sprichwörtlich auf die Knochen. Zudem wirke hier oft ein Vielfaches des eigenen Körpergewichts auf jedem Schritt, da ist es nicht ungewöhnlich, wenn sich die Gelenke frühzeitig abnutzen.

Muskelaufbau und Krafttraining als Prävention

Besonders häufig trete der Gelenkverschleiß auch bei Ballsportarten wie Fußball auf. Dabei seien am häufigsten die Kniegelenke betroffen. Die beste Prävention für alle Gelenkabnutzungen und Verschleißerscheinungen bleibt nach wie vor nur eine stabile Muskulatur. Die Muskeln fungieren als Lenker, Dämpfer und Bremser der Gelenke und verhindern so deren vorzeitig Abnutzung durch eine überhöhte Strapazierung. Ein mäßiges und kontrolliertes Krafttraining der beanspruchten Körperteile bleibt deswegen auf jeden Fall empfehlenswert. Ratsam seien vor allem Übungen und Trainingseinheiten mit besonders vielen Wiederholungen und Zyklen, welche zusätzlich die Kraftausdauer stärken. Sportler sollten vor und nach jeder Trainingseinheit darauf achten, die Muskel und Sehnen ausreichend zu dehnen, damit sich der Muskel nicht verkürzt. Während den Trainingseinheiten sollten Sportler immer auf eine gleichzeitige Beanspruchung von Muskel und Gegenmuskel achten wie zum Beispiel Strecker und Beuger im Oberschenkel.

Gut, dann wäre ja alles geklärt. Fehlt nur noch die passende Sportkleidung: Bummeln Sie doch dafür zum Beispiel mal auf adidas.de, da werden Sie bestimmt fündig.

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