Wintersportarten

Zu den Winterportarten zählen alle auf Schnee und Eis betriebenen und deswegen nur im Winter auszuführenden Sportarten. Die bekannteste, weil auch in den Medien häufig vertretende Sportart, ist der Biathlon. Dieser setzt sich aus den Disziplinen Skilanglauf und Schießen zusammen. Beim Biathlon wird dabei in der Skating – Technik gelaufen. Biathlon ist der einzige Skisport, der nicht von der Federation Internationale de Ski (FIS) geregelt wird.

Es ist aber eine sehr spezielle Sportart. Bekannte Sportler sind Ole Einar Bjorndalen und Magdalena Forsberg. Skilanglauf hingegen ist auch im Breitensport sehr beliebt. Beim Skilanglauf werden Skier zur Fortbewegung auf dem Schnee benutzt, wobei Stöcke zur Hilfe genommen werden. Skilanglauf spricht alle Muskelgruppen im Körper an und wird daher als Sportart sehr empfohlen. Es wird zwischen klassischem Stil und Skating – Stil unterschiedenen.

Verwandt mit dem Skilanglauf ist die nordische Kombination, welche sich aus Skilanglauf und Skispringen zusammensetzt. Das Skispringen ist für jeden Sportler eine Herausforderung. Mit hoher Geschwindigkeit fährt man auf einer Schanze hinab, an der Sprungrampe wird kräftig abgesprungen und versucht so weit wie möglich zu fliegen. Zusätzlich zur Weit werden Flughaltung und Landung bewertet. Auch das Skispringen erfreut sich allgemeiner Beliebtheit. Ein rasanter Sport ist Ski alpin. Die Skifahrer fahren dabei eine durch Tore abgesteckte Strecke die Piste hinab. Es gibt fünf Disziplinen:
Abfahrt, Super – G, Riesenslalom, Slalom und Alpine Kombination. Die Disziplinen unterscheiden sich in der Torsetzung. Der Sportler braucht vor allem Kraft, Ausdauer und Mut. Gemütlicher geht es da beim Skifahren zu, das auch bei Hobbysportlern beliebt ist. Man gleitet auf Skiern eine Piste hinab, mancher wagt sich ins freie Gelände.

Aber nicht nur im Schnee lässt sich Wintersport betreiben. Das Eis gehört ebenso dazu. Bobfahren findet auf einer langen, vereisten Bahn statt. Es ist eng mit dem Rennrodeln verwandt. Es gibt Zweierbob und Viererbob. Neben dem Bobfahren finden im Eiskanal auch Rennrodeln und Skeleton statt. Beim Rennrodeln wird statt einem Bob ein Schlitten verwendet. Es gibt Einsitzer und Doppelsitzer. Bekannte Bobpiloten sind Martin Annen und Susi Erdmann. Beim Skeleton stürzt sich der Fahrer sogar Kopfüber in die Eisbahn. Auch in Eishallen wird fleißig Wintersport betrieben. Ein rasantes und
actionreiches Spiel ist Eishockey. Beim Eishockey versuchen zwei Mannschaften auf Schlittschuhen eine kleine Hartgummischeibe, genannt Puck, ins gegnerische Tor zu befördern. Berühmte Eishockeyspieler sind Wayne Gretzky und Mario Lemieux. Graziler geht es da beim Eiskunstlauf zu. Eiskunstlauf ist die kunstvolle Aufführung von Sprüngen, Pirouetten und Schritten. Eine Jury bewertet die Auftritte der Sportler. Es gibt Einzellaufen, Paarlaufen, Eistanz und Synchronlaufen.

Eisschnelllauf ist eine Disziplin für schnelle Kufenflitzer. Hierbei laufen die Sportler auf verschiedenen Strecken ihre Runden auf speziellen Schlittschuhen und versuchen dabei die schnellste Zeit zu
erreichen. Beim Curling versuchen Spieler ihre Spielsteine an den Mittelpunkt eines Spielkreises auf dem Eis zu spielen. Durch wischen mit Besen versuchen die Mitspieler die Richtung und Geschwindigkeit des Spielsteines zu beeinflussen.

Benutzeranmeldung